Nashi Young Cho
Nashi Young Cho (*1979 – †2026) mischte in ihrer Musik Genres, durchbrach auch starre Grenzen von Kunstraum und Zeit. Sie hatte ihr erstes Album im Jahr 2000 im Büdesheimer Schloss aufgenommen. Ebenfalls in Schöneck entstand 2008 „The Great American Songbook“, das auf Spotify Millionen von Klicks erreicht hat.
Im Laufe der Jahre ließ sie Volkslied auf Jazz treffen, Englisch, Deutsch und Französisch auf Farsi und Koreanisch, Musik auf bildende Kunst, Musik auf Literatur und Comedy – und immer entstand in diesen Begegnungen Innovatives im Erleben von Musik. „Nashi Young Cho sang, komponierte, dichtete und experimentierte in einer atemberaubenden Dynamik und mit großer Neugier. Sie bewegte sich dabei elegant interdisziplinär zwischen den Genrewelten und spielte mit den Erwartungen.
„Sie erhebte das Experimentieren mit Musik und anderen Genres selbst zur Kunst“, sagte Landrat Stolz.
Zu ihrem plötzlichen Tod veröffentlichte der Main-Kinzig-Kreis den folgenden Nachruf:
>> Trauer um Kulturpreisträgerin Nashi Young Cho

